OFFENER BRIEF von Michael Walter DL3NBW

Von: Igensdorf, den 07.11.2015
Michael Walter
Sternwarte 6a
91338 Igensdorf

An den
DARC e.V.
Deutscher Amateur-Radio-Club
Lindenallee 4
34225 Baunatal

DARC e.V ÜBERGABEEINSCHREIBEN
OFFENER BRIEF

Verteiler:
Distriktsvorsitzende A-Y , RTA : Christian Entsfellner, DL3MBG , Dr.
Christof Rohner, DL7TZ, Thilo Kootz, DL9KCE,.
Rainer Wilhelm DH7RW Buchwaldweg 14, 95460 Bad Berneck, Béatrice
Hébert Rochenweg 1 Stuttgart 70378 Funkmagazin Jörg Korte
(DD1GO)
Idafehn Nord 115 26842 Ostrhauderfehn, FUNK-TELEGRAMM,
Grützmühlenweg 23, 22339 Hamburg,Funkamateur Anschrift
Box 73 Amateurfunkservice GmbH Majakowskiring 38 13156 Berlin
Arbeitskreis Amateurfunk in der Schule AATiS e. V. Försterweg 8 09437
Börnichen, AMSAT-Deutschland e. V. Blankensteiner Strasse 200 A D-
44797 Bochum,VFDP.eV. Heribert Spießl, DG9RAK Sonnenstraße 7
82205 Gilching, AGCW-DL Wolfgang Borschel, DK2DO Görlitzer Str. 13
D-36179 Bebra, MF-Runde Marinefunker-Runde e.V. Postfach 0199
21779 Cadenberge, Österreichischer Versuchssenderverband –
Dachverband 1060 Wien, Eisvogelgasse 4/1.

Betreff:

DARC Jugendarbeit im AJW Referat
Kündigung unserer Jugendarbeit am 31.1.2015
durch Annette Coenen, DL6SAK
Meine Kündigung der Mitgliedschaft im DARC e.V. vom 1.2.2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
Herr Hergert ( Geschäftsführer DARC e.V. ) , Steffen Schöppe, DL7ATE
und Martin Köhler, DL1DCT erhielten am 1.2.2015 meine Kündigung der
DARC Mitgliedschaft per E-Mail. Da ich bis zum 23.02.2015 keine
Antwort auf meine Kündigung erhalten hatte, schickte ich sie noch mal
an alle Personen ab. Kurz darauf erhielt ich von Herrn Hergert eine EMail,
das meine Kündigung später beantwortet werden wird. Bis heute
hab ich noch keine Stellungnahme von den Verantwortlichen des DARC
e.V. erhalten. Aus diesem Grund sehe ich mich nun leider gezwungen
diesen offenen Brief zu schreiben.
Ich möchte damit verhindern, dass so ein Vorgang, wie eine Kündigung
unserer Jugendarbeit durch Annette Coenen, heimlich und mit viel
Schweigen unter den Tisch gekehrt wird!
Die AJW Referatsleiterin macht sicher hier keinen Alleingang ohne das
Wissen Ihres Dienstherren ( DARC Vorstand ). Die Reaktion der DARC
e.V. Leitung und des Geschäftsführers verwundern mich sehr. Das
Einzige was ich von Ihnen seit der Kündigung mitbekommen habe, ist
Schweigen und den Kopf möglichst tief in Sand stecken. Keiner hatte
den Mut sich zu dieser Kündigung zu äußern. Das sind die Herren die
den Amateurfunk in Deutschland vertreten.???!!!! Dann das Telefonat
vom 31.1.2015 mit Coenen, DL6SAK, wobei ich kaum Möglichkeit hatte
zu antworten. Sie hat geschrieben und mir drei mal gesagt, dass ich aus
dem DARC e.V. austreten solle. Das ist vereinsschädigendes Verhalten!
Im Berufsleben hätte dies eine fristlose Kündigung zur Folge! Ich war im
Newsletter des AJW Referates registriert. Ich bat Coenen mich aus
dieser Liste zu löschen da ich den Newsletter vom DARC nicht mehr
erhalten möchte. Bis heute erhalte ich diese E-Mails immer noch. Fällt
das nicht bereits unter die Verbreitung von Spam Nachrichten?!?
Seit drei Jahren hatte die Jugend Technik Akademie Fürth ein DARC
Konto. Wir konnten dort unsere Einnahmen, die wir ausschließlich über
Spenden bekamen, verwalten. Wir erhielten für unsere Jugendarbeit nie
Gelder vom DARC e.V.!
Lieber Herr Hergert wie kommt es dazu, dass unsere Jugendarbeit am
31.1.2015 gekündigt wurde und wir am 14.08.2015 einen Brief von der
Postbank erhalten haben mit der neuen Kontokarte ( Schreiben liegt
diesem Brief bei ). Was soll das nun????. Man bekommt aus Baunatal
keine Kündigungsbestätigung, und außerdem die Nachricht, dass das
DARC Konto am 14.8.2015 immer noch vorhanden ist. Gibt es in
Baunatal irgend etwas was wirklich funktioniert???
Wir wollten immer im DARC e.V. in Ruhe Jugendarbeit machen!
Aber das war leider nicht möglich!
Zu Beginn unserer Jugendarbeit hat mich unser damaliger
Jugendreferatsleiter ( AJW Stab ) Werner Vollmer (DF8XO) auf die
Jugendarbeit im DARC Bundesverband vorbereitet. Er empfahl mir,
wenn mir zu viele Steine in den Weg gelegt würden, öfter einfach den
OV zu wechseln. Im Notfall solle ich in den F76 fliehen.
Werner hatte mit all diesen Ausführungen leider recht behalten. Ich habe
alles erlebt, OV Wechsel, F76 und ein OVV hat uns sogar angezeigt,
weil wir und „Akademie“ nennen.
Zu Werner Vollmer (DF8XO) möchte ich noch sagen, dass er uns immer
an der Hand geführt hat. Er war mit Rat und Tat immer für uns da, wenn
es Probleme gab war er sofort zur Stelle um zu helfen. Noch einmal
vielen Dank an dich Werner!
Werner selbst reagierte immer panisch, wenn er mit Annette Coenen
(DL6SAK) zusammen arbeiten musste. Er wollte auch deshalb seine
Mitgliedschaft im DARC kündigen hat dies aber fallen lassen. Warum
Werner so reagiert hat ist mir nicht bekannt, aber es muss was
Tiefgreifendes gewesen sein.
Annette Coenen, DL6SAK und Peter Meßthaler DG4NBI versuchten uns
ständig Steine in Weg zu legen um unsere Jugendarbeit zu stoppen!
Ich habe auch einen 9 Stunden Arbeitstag. Die Zeit die ich im DARC e.V.
Jugendarbeit und Amateurfunk investiert habe war ehrenamtlich und
meine Freizeit.
Das Problem hier ist, dass man bei seiner Freizeitgestaltung im DARC
nicht auf normales kameradschaftliches und freundschaftliches
Miteinander hoffen kann, was man eigentlich erwarten sollte. Es gibt
Stress, ständig Auseinandersetzungen…!
Ich besuchte in Nürnberg eine Mitgliederversammlung. Ich war sehr
entsetzt über die Verantwortlichen des DARC.e.V. wie „barbarisch“ und
keineswegs kameradschaftlich sie miteinader umgingen! Es stellt sich
die Frage, ob das noch eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist.
Unsre Jugendarbeit geht nun uneingeschränkt auch ohne DARC e.V.
weiter!!
Fazit:
Seit der DARC e.V. eine Gruppe von Lehrern ähnlich behandelt hat, und
diese dann die AATiS e.V. gegründet haben, hat der DARC e.V. nichts,
aber gar nichts dazugelernt!!
Liebe Annette Coenen, DL6SAK,
Lieber Peter Meßthaler DG4NBI,
es gibt ein Zitat:
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm
Macht.“
Abraham Lincoln
Im Teil zwei des Briefes berichte ich über das Erlebte in meiner
Jugendarbeit im DARC e.V.
Wichtig!
Wenn mir jemand auf diesen Brief antworten möchte bitte nur in
Schriftform!
Wer mir antwortet ist damit einverstanden, dass ich die
Antworten im Internet und der Fachpresse veröffentlichen
werde!
Noch einen schönen Tag!
Mit freundlichem Gruß
Michael Walter DL3NBW
Anlagen :
1. Meine Kündigung vom 1.2.2014
2. Das Schreiben von der Postbank vom 14.8.2015
Meine Erlebnisse in der DARC e.V. Jugendarbeit:
Wir waren zuerst in dem Team für Jugendarbeit im OV Fürth.
Dort verstand es der Vorstand die meisten des Teams zu vergraulen.
Diese Vorgeschichte werde ich hier nicht weiter erörtern, da der Umfang
des Briefes dann zu groß wäre.
Unsere Gruppe wurde dann von Werner Vollmer (DF8XO) in den AJW
Stab übernommen. Zusätzlich wurden wir vom Jugendreferent des
Distrikts Franken Andy Fritsch DB8NI mitbetreut.
Der zweite OVV des OV Fürth Josef Lahm DG6NDX fand es auch nicht
gut wie der OVV mit uns umgesprungen ist und unterstütze uns mit Rat
und Tat! Das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth stellte uns
Räumlichkeiten für unsere Jugendarbeit kostenlos zur Verfügung. Wir
nannten uns DARC Jugendgruppe Fürth.
Unsere erste Veranstaltung war der Kids Day 4. Januar 2009.
Da wir kein Ortsverband waren durften wir keine Mitglieder aufnehmen,
wir mussten Interessenten an einen OV weiterleiten. Wir konnten
deshalb auch keine Konkurrenz zu einem OV sein.
Weil wir den Kids Day nicht mit OV Fürth veranstaltet haben, bekamen
wir massive Probleme mit dem OVV und seinem Jugendleiter
(Tauchlehrer).
Aus diesem Grund wechselte ich das erste Mal den OV und zwar von
Fürth (B01) nach Herzogenaurach (B40). Dort sollte ich die Jugendarbeit
übernehmen und wurde sogar der 2. OVV. Die DARC Jugendgruppe
Fürth wurde im OV eingegliedert.
Ich machte im dem OV einige Veranstaltungen ( Kids Day 2009,
Kinderfest im RFM 2009, Fuchsjagd in Seukendorf, Fuchsjagd in
Cadolzburg und Niederndorf ). In der Zwischenzeit ist viel passiert.
Es gab einen Pressetermin mit allen Vorstandsmitgliedern und ich war
nicht eingeladen.
In der Zwischenzeit ist viel passiert, noch dazu behandelte mich der
damalige OVV wie einen unmündigen Schüler.
Das war mir dann zu viel und ich legte mein Amt des 2 OVV und die
Jugendarbeit nieder, blieb aber im Ortsverband.
DARC Jugendgruppe Fürth machte wieder unter dem Stab AJW im
Rundfunkmuseum weiter. Seit September 2009 sind wir auch jedes Jahr
beim Familienfest Erlangen Höchstadt dabei.
Am Kids Day 2010 besuchten uns Peter Meßthaler (DG4NBI) und sein
Kassier, er versuchte uns in den Ortsverband Ansbach abzuwerben.
Ich bat um Bedenkzeit.
Ich fragte Herrn Meßthaler ob der Distrikt Franken unser Retro-Radio
Projekt im Frühjahr mit 24 € mit unterstützen kann, der Rest wurde von
einer Firma gesponsert. Herr Meßthaler sagte zu mir ich solle einen
Antrag an den Distrikt Franken stellen. Auf die Antwort warte ich bis
heute! Deswegen beschloss ich meine Jugendarbeit im AJW Stab des
DARC e.V. fortzusetzen.
Am 24.4.2010 bastelten wir einen Blumentopfwächter im
Rundfunkmuseum. Kurz nach der Veranstaltung bekam ich an einem
Sonntagvormittag einen Anruf von Peter Meßthaler. Er teilte im Namen
des Fürther OVV´s mit, dass wir uns nicht mehr DARC Jugendgruppe
Fürth nennen dürfen… danach legte ich auf. Im Anschluss verständigte
ich sofort Vollmer (DF8XO), , Steffen Schöppe, (DL7ATE), Martin Köhler,
(DL1DCT) und Mitch Wolfson (DJ0QN).
Nach Abklärung der rechtlichen Lage wurde mir von Werner mitgeteilt,
dass nichts dagegen steht, wenn wir uns weiter DARC Jugendgruppe
Fürth nennen, es aber besser ist, wenn wir nachgeben. Mir wurde
vorgeschlagen dass wir uns Jugend-Technik-Akademie Fürth nennen.
An den Stadt(ver) Führungen am 20. Juni 2010 im Rundfunkmuseum
bekamen wir Besuch von zwei Herren, die auf Fahrrädern kamen. Sie
schauten sich bei uns genau um und wollten viele Informationen haben.
Wir konnten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen wer die zwei Herren
waren. Ich erfuhr es auf der Ham Radio 2010, dort stand ich an der
Aktionsbühne. Werner Vollmer zog mich zur Seite. Ganz entsetzt teilte er
mir mit, dass der OVV von Fürth (Lambert Roggenbuck, DB2NR und
sein Jugendleiter) auf dem DARC Stand groß damit geprahlt haben,
dass Sie uns bei der Behörde angezeigt haben, weil wir uns Akademie
nennen! Werner Vollmer sagte auch noch, so etwas habe er in seiner
DARC Laufbahn noch nicht erlebt. Die zwei Herren bei den Stadt(ver)
Führungen waren also eine Kontrolle der Behörde. Ich selber habe nie
irgendetwas von einer Anzeige mitbekommen, da alles offensichtlich
sehr schnell im Sand verlaufen war. Der Titel Akademie ist kein
geschützter Begriff! Der Versuch dieser Anzeige war sinnlos und
unnötig. Erlicherweise muss ich aber sagen, das der Distrikt Franken mit
Peter Meßthaler DG4NBI sich von diesem Vorgehen des Fürther OVV’s
distanzierte.
Aufgrund der gesamten Situation wechselte ich zum OV Braunsberg
(F76). Dies ist ein überregionaler OV in welchem gestrandete DARC
Mitglieder aufgenommen werden. Es gibt dort keine OV Abende und nur
einmal im Jahr, eine Mitgliederversammlung in Baunatal. Die OV Anteile
von F76 werden an aktive Gruppen gespendet. In diesem Zeitraum fand
auch die Mitgliederversammlung des DARC e.V. in Nürnberg statt. Ich
lernte dort Thomas Beiderwieden (DL3EL) kennen. Er war
Amateurratsvorsitzender und der Distriktsvorsitzende von Hessen. Wir
blieben in Kontakt.
Im Frühjahr 2011 beschloss unser Team, dass wir uns ein
Clubrufzeichen zulegen. Ich stellte einen Antrag an den OV F76 und
Distrikt Hessen uns mit einer Spende zu unterstützen. Thomas
Beiderwieden (DL3EL) gab grünes Licht und unterstützte uns. Im
Frühjahr 2011 fand die Mitgliederversammlung des F76 in Baunatal statt.
Dort wurde auch unser Spendenantrag behandelt. Kurze Zeit später
meldete sich der OVV von F76 bei mir und teilte mir mit das wir eine
Spende einmalig von 150 € bekommen aber es gäbe einen Haken! Nach
längerem Zögern teilte er mir mit, dass wir in Zukunft in der Jugendarbeit
die QSL Karten von F76 als Gegenleistung sortieren sollten. Auf diese
Mitteilung schrieb ich Thomas Beiderwieden (DL3EL) ganz höflich über
E-Mail an, was er von dieser Sache halten würde. Dieser antwortete „das
dies eine tolle Idee sei und ob wir das stemmen könnten?!“
Dies erwies sich jedoch nicht als eine so geniale Idee, denn wenn ich mit
den Jugendlichen jede Gruppenstunde QSL Karten sortiere, kann ich die
Jugendarbeit nach drei Veranstaltungen einstellen, weil niemand mehr
kommt!
Nun war ich ein „outlaw“ und wieder auf der Suche nach einem
Ortsverband… in F76 konnte ich nicht bleiben.
Ich hatte bereits vorher mit dem OV Forchheim Kontakt, dorthin
wechselte ich dann auch.
Wir machten einige erfolgreiche Jugendaktionen.
Ich kündigte unsere Teilnahme beim Familienfest Erlangen Höchstadt im
September 2011 an. Darauf hin beschwerte sich der OVV von Höchstadt
bei Peter Meßthaler, wir würden bei anderer Ortsverbänden wildern!
Ich teilte dem OVV mit, dass ich kein Problem habe Infoblätter des OV
Höchstadt zu verteilen. Helfer vom OV Höchstadt könnten wir jederzeit
gebrauchen. Peter Meßthaler und Annette Coenen wollten unsere Aktion
stoppen. Nach ein paar Tagen kam die Rückmeldung von Werner
Vollmer: „wir sind nicht zu stoppen!“ Darauf hin meldete sich wieder der
OVV bei mir mit der Bitte, dass wir Infoblätter verteilen sollen. Ich teilte
Ihm mit, dass er mir bis eine Woche vorher, die Personenanzahl der
Helfer vom OV Höchstadt mitteilen soll. Ich bekam die Antwort dass
Personalmangel herrsche und sie niemanden stellen könnten!
Im OV Forchheim wurde mir vor ca 2 Jahren vom heutigen zweiten OVV
mitgeteilt, dass der OV alleine Jugendarbeit machen will (also ich nicht
mehr notwendig sei). Man wollte aber vor einer Veranstaltung noch alles
Mögliche an Material von mir haben.
Ich wechselte zum OV B33 Eckental. Wir wollten gemeinsam
Veranstaltungen machen, aber nach der Kündigung durch Annette
Coenen habe ich die Zusammenarbeit mit dem DARC e.V. eingestellt.
Ich werde den DARC e.V. zum 31.12.20215 verlassen!
Die Jugend Technik Akademie Fürth macht nun unter dem Dach des
Rundfunkmuseums wie gewohnt weiter. Die Zusammenarbeit ist schön
und erfolgreich und die Jugendarbeit mach wieder Spaß.
Ich habe in diesem Schreiben alles sachlich dargestellt, wie ich es erlebt
habe.
Wenn Sie Jugendarbeit machen möchten, sollten Sie sich genau
überlegen, ob Sie das unter dem Dach des DARC e.V. machen wollen!
Städte, Gemeinden und Schulen sind sehr froh, wenn Jugendarbeit
geleistet wird und somit Jugendliche unterstützt und zwanglos-spaßvoll
gefördert werden. Diese unterstützen das gerne!
Den DARC e.V. braucht dafür niemand und man erspart sich jede
Menge Ärger!
Gewusst haben von unseren Aktivitäten:
Herr Hergert ( Geschäftsführer DARC e.V. ) , Steffen Schöppe,
DL7ATE ,Martin Köhler, DL1DCT, Vollmer DF8XO, Annette Coenen,
DL6SAK,
Peter Meßthaler DG4NBI, Mitch Wolfson DJ0QN, Andy Fritsch DB8NI
und Thomas Beiderwieden DL3EL.

Von: Fürth, den 01.02.2015

Michael Walter
Sternwarte 6a
91338 Igensdorf

An den
Deutscher Amateur-Radio-Club
Lindenallee 4
34225 Baunatal

Betreff:
Kündigung der Mitgliedschaft von Sebastian Walter DE4NBW und
Michael Walter DL3NBW

Sehr geehrter Herr Hergert,

ich kündige hiermit Mitgliedschaft von Sebastian Walter DE4NBW und
Michael Walter DL3NBW im DARC e.V. zum 31.12.2015.
Gründe:
Die Jugend-Technik-Akademie Fürth macht seit über 5 Jahren aktiv
Jugendarbeit in Fürth, unter dem Dach des Deutschen-Amateur-Radio
Clubs. Wir wollten in Ruhe Jugendarbeit machen. Finanziell stehen die
JTA Fürth auf eigenen Füßen, unsere Gruppe bekommt keine Gelder
vom DARC und AJW ( Referat Ausbildung Jugend Weiterbildung),liegen
also also auch Niemanden auf der Tasche. Die Mitglieder des DARC
haben einen Altersdurchschnitt von ca. 55 Jahren. Der Verein hat
Jugendarbeit bitter nötig! Seit Beginn unserer Tätigkeit werden uns vom
Distrikt Franken und von der heutigen AJW Referentin, Steine in den
Weg gelegt, mit dem Ziel unsere erfolgreiche Arbeit möglichst schnell zu
beenden!
Bei einem Telefonat am 31.1.2015 wurde mir von Annette Coenen,
DL6SAK nahegelegt, dass ich meine Mitgliedschaft wegen unserer
Jugendarbeit
( JTA Fürth ) im DARC e.V., beenden soll,
ich persönlich halte diese Vorgehensweise für vereinsschädlich!
Nun bin ich es leid immer Angriffe auf unsere Arbeit abzuwehren!
Aufgrund der ständigen Angriffe werde ich meine Mitgliedschaft und die
Jugendarbeit im DARC e.V. beenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael Walter

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Ein Kommentar zu OFFENER BRIEF von Michael Walter DL3NBW

  1. Manuel DL5AFN sagt:

    Vorgehen von Anette Coenen ggü DL3NBW betr. der AJW-Arbeit:

    Hier handelte sie m.E. mit ziemlicher Sicherheit „auf Befehl“ von oben.

    Annette Koenen fordert Michael Walter DL3NBW lt. dessen Aussage zum DARC-Austritt auf:

    Auch eine Möglichkeit „unliebsame DARC-Mitglieder zu entsorgen“. Wobei u.a. GENAU EINE Tatsache übersehen wird: Man vertreibt BEITRAGSZAHLENDE Mitglieder! Angesichts der wohl erhebl. DARC-Geldprobleme ein selbstzerstörerisches Verhalten.

    Eine wohl noch immer unbekannte Erkenntnis beim DARC:

    Ein Verein braucht Mitglieder für seine Existenz. Die Mitglieder brauchen nicht zwingend einen Verein um zu überleben.

    Daran ändern die wohl künftig zu erwartenden regelmässigen „DARC-Beitragsanpassungen“ nichts!

    Trifft die Annette Coenen-Empfehlung nach DARC-Austritt ggü.Michael Walter DL3NBU tatsächlich so wie beschrieben zu, wäre hier überspitzt die Frage „nach vorsätzlicher Vereins-und Verbandssabotage“ durch DARC-Funktionsträger innerhalb des DARC selbst zu stellen.

    Im übrigen sind derartige „DARC-Austrittsempfehlungen“ zumindest für mich ein untrügliches Indiz u.a. für:

    – eine völlige Kritikunfähigkeit des DARC ggü. seinen Mitgliedern

    – den wohl unendlichen Versuch einer mentalen Mitgliedergleichschaltung des DARC
    um abtrünnige Mitglieder wieder auf verbands-und vereinseigene Richtlinie zu
    bringen.

    – eine geradezu systematische Zerstörung des Übernahmeinteresses irgendwelcher DARC-Ehrenämtern bzw. Funktionen

    – und somit letztendliches völlig ungeeignet, ÜBERHAUPT neue DARC-Mitglieder zu gewinnen bzw. diese bei der Stange zu halten.

    Keine Stellungnahme von DARC-Geschäftsführer Michael Hergert ggü. Michael Walter DL3NBW

    DL3NBW befindet sich damit „in guter Gesellschaft“. Auch ich versuchte während der durch den damaligen DARC-Distriktsvorstand Berlin verursachten Probleme (Repressalien gegen das BB-Amateurfunkmagazin) den DARC-Geschäftsführer Hergert telefonisch zu erreichen. Mehrfach wurde ich „vertröstet“, dass Michael Hergert nicht im Hause wäre.

    In meinem Fall: Erst mehrfache Anschreiben (per Briefpost und Email) erbrachten ÜBERHAUPT eine DARC-Vorstandsreaktion: Per Email antworterte mir der DARC-Vorsitzende Steffen Schöppe DL7ATE nach über 3 Monaten: Er bäte um Verständnis, dass er zu diesen Problemen in keinster Weise Stellung beziehen würde.

    Ein m.E. typisches DARC-Verhalten sowohl durch dessen Geschäftsführer, als auch dem DARC-Vorstand: Praktizierung der Vogelstrauss-Politik, oder auch der Merkel-Mentalität: Keine Stellungnahme, Aussitzen, buchstäbliches Abtauchen, usw. und gelinde gesagt das DARC-Mitglied nur als zahlungspflichtig ansonsten aber unmündig anzusehen.

    Teilzitat von DL3NBW: Es stellt sich die Frage, ob das noch eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist. Unsere Jugendarbeit geht nun uneingeschränkt auch ohne DARC e.V. weiter!!

    Und das Ganze wohl wesentlich stress-und konfliktfreier und somit erfolgreicher als MIT DARC…

    In dem Zusammenhang: Sollte ich irgendwann wieder mit einer Rundspruch-bzw. Amateurfunksendung zusammen mit Christian DL7APN aktiv werden, dann MIT SICHERHEIT nicht mehr in Kooperation mit dem DARC.

    Für den Fall, dass DL3NBW wegen seiner Mitgliedskündigung ein vorgefertiges DARC-Schreiben mit dem sinngem. Teilzitat bekam „wir bedauern ausdrücklich Ihr Ausscheiden aus der Gemeinschaft der dt. Funkamateure“

    Insbesondere für den DARC zur Kenntnisnahme: Aus der Gemeinschaft der dt. Funkamateure kann man u.a. NUR mittels Abgabe des pers. Rufzeichens scheiden. Gelinde gesagt, hält jemand angesichts derartiger Formulierungen „seine Nase um einiges zu hoch“.

    Eine TATSÄCHLICHE Interessenvertretung seiner Mitglieder sieht im Bezug

    – auf die Vorgänge ggü. Michael Walter DL3NBW

    -den Vorgängen rund um das BB-Amateurfunkmagazin

    und div. anderen hier nicht erwähnten Vorkommnissen und Vorgehensweisen rund um den DARC und seinen Mitgliedern wohl gänzlich anders aus.

    Demokratische Diktatur des DARC ggü. seinen Mitgliedern wäre die andere Form der Interpretation angesichts derartiger Vorgehensweisen.

    Abschliessend gesagt: Ich wäre angesichts wohl noch kommender ähnlich gelagerten Vorkommnissen -nämlich engagierten DARC-Mitgliedern u.a. mittels den vorerwähnten Gebahren „vor den Kopf zu stossen“, keineswegs überrascht.

    73s Manuel DL5AFN

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