Info des VFDB e.V.

Wat – te – hat – te – du – de – nn – da – fu – er – ne – Fun – ke?

 

Sollen wir tatsächlich in Zukunft nur noch digital auf den Amateurfunkbändern kommunizieren? Hallo !?

 

Zumindest kommen die offiziellen Äußerungen einiger Vertreter des Amateurfunks als „der Wunsch aller Funkamateure“ so herüber. Und das auch noch bei der BNetzA . 

 

Ob die Zukunft des Amateurfunks aber wirklich nur noch digital ist, ist ernsthaft zu bezweifeln. Der Amateurfunkdienst hat auch in der heutigen Zeit den Charakter eines Experimentalfunkdienstes, bei dem auch zukünftig mit analogen Signalen experimentiert werden wird. Wir prognostizieren daher, dass viele Teilbereiche des Funkbetriebs in sinnvoller Weise digitalisiert werden, aber die analoge Signalübertragung weiterhin den ihr zustehenden Raum beanspruchen wird.

 

Wir Funkamateure sollten weiterhin auch die Doppelbelegung analoger Frequenzen mit Digital-Anwendungen, sowie die CTCSS Empfehlung für analoge Relais kritisch betrachten. Funkamateure, welche mobile Funkstellen betreiben, können ohne genaues Wissen des richtigen CTCSS -Code von unterwegs keinen Funkbetrieb über ihr Wunsch-Relais durchführen.Entscheidend ist aber, dass es sich bei der angeführten Begründung, CTCSS verhindere oder verringere Störungen und sei zum angestrebten Wechsel von Analog auf Digital erforderlich, um eine technisch nicht haltbare Aussage handelt.

Eine Frequenz ist durch Signale belegt, oder nicht, und wenn sie belegt ist, stört das Fremdsignal, egal, ob es analog, mit oder ohne CTCSS, oder digital ist.

CTCSS verschleiert, versteckt die Störung nur, sie ist aber nach wie vor vorhanden.

Nur eine räumliche und frequenzmäßige Entkopplung garantiert störungsfreien Funkbetrieb für alle Nutzergruppen.

Warum trotzdem an dieser „Begründung“ festgehalten wird, erschließt sich uns nicht.

 

Der VFDB sieht die notwendigen fachlichen Auseinandersetzungen zu diesen und weiteren Themen noch nicht als beendet an. Diese Auffassung vertritt der VFDB auch gegenüber der Zulassungsbehörde.

 

Alle Amateurfunkvereinigungen, die diese Themen ernst nehmen, sind aufgerufen, in bewährter und vertrauensvoller Weise mit den anderen Verbänden für die bestehenden Fragen die richtigen Antworten zu finden.

 

Dann klappt ´s auch wieder mit dem Funken! What ´s ur Rig, dr OM?

Versteinert, verknöchert, wenig innovativ. Diese Schlagworte haben auf den VFDB e.V. noch nie zugetroffen.

 

„Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des RTA- Vertreters des VFDB e.V.“

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