Sanktionsforderungen gegen Mitglieder, die öffentlich Kritik am derzeitigen Zustand des DARC üben

12.06.2013
Sanktionsforderungen gegen Mitglieder, die öffentlich Kritik am derzeitigen Zustand des DARC üben
Mitglieder des DARC-Satzungsausschusses meinten, eine Meinung zu DARC-kritischen Webseiten mit „DARC-Internas“ haben zu müssen.
Es sollen wohl, derzeitiger DARC-Struktur und Führung kritisch gegenüber stehende, Mitglieder eingeschüchtert werden denn, so schreiben sie: „… der Schritt zum vereinsschädigendem Verhalten“ wäre nicht weit weg. Das ist die eindeutige Drohung mit Vereinsrausschmiss.
Ein „Versuchsballon“, aus der zweiten Etage des DARC, der zum Platzen verurteilt ist. Aber die Absicht und Zielrichtung ist bezeichnend:
Abschottung statt Öffnung. Aus Angst vor Forderungen nach Veränderungen, die interessierte und informierte Mitglieder formulieren?
So soll auch der Auschluss von Mitgliedern, durch den Vorstand selbst, über dahin gehende Novellierung der Satzung, vereinfacht werden.
Das alles hat keine Zukunft, sondern verbaut diese durch Zementierung alter Strukturen und Regularien, welche dem Erhalt von Privilegien Einiger (Weniger) dienen.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass Gleichgültige und an der Vereinsstruktur selbst Uninteressierte, auch leidenschaftliche (unkritische) Vereinsfunktionäre, die als Funkamateur auf den Bändern geringe bis keine Aktivität zeigen, die Mehrzahl der verbliebenen Mitglieder ausmachen könnten. Die Funktionen in Ehrenämtern der Referate, die sich mit praktischen Dingen des „Amateurfunkens“ befassen (so z.B. im DX-Referat) sind hier selbstverständlich nicht gemeint.
Jedoch Diejenigen, die eine Vereinsfunktion insbesondere für die Befriedigung ihres Egos brauchen und sich deshalb daran klammern.
Es ist wohl im DARC so, wie in jedem anderen Verein auch …
Nur spezieller, weil sich einige Vereinsfunktionäre wie MdB´s fühlen und auch so handeln (Stichwort: „Freies Mandat“).

Das „FUNKTELEGRAMM“ hat zu der o.g. Initiative des Satzungsausschusses im Heft 7/2013, S. 9  einen Kommentar abgegeben, den wir hier wörtlich wiedergeben:
Wir finden es erstaunlich, wieviel Angst der DARC anscheinend vor den paar Webseiten von DARC-Mitgliedern hat, auf denen DARC-Kritisches zu lesen ist.
Glaubt man wirklich, dass man durch oben beschriebene technisch relativ aufwändige Verfahren die öffentliche Verbreitung dieser Informationen unterdrücken kann? Entweder wird das dann anderswo veröffentlicht oder die Mitglieder treten einfach aus und veröffentlichen dann weiter.
Leute vom Kaliber z.B. eines DM2FDO werden sich doch (hoffentlich) nicht freiwillig oben beschriebenen Regularien unterordnen.
Erstaunlich ist dabei auch die Annahme des Satzungsausschusses, dass die kritischen Darstellungen der DARC-Interna durchweg fehlerhaft, unvollständig und missverständlich sein sollen.
Das vielleicht auch Wahres, Vollständiges und Unmissverständliches veröffentlicht wird, ist wohl nicht denkbar?
Praktisch, dass dann auch gleich auch mit aus der Internetöffentlichkeit wegzensiert (natürlich freiwillig) wird. Uns ist ganz aktuell ein Fall bekannt, wo ein Distriktsvorsitzender massiv ein DARC-Mitglied unter Druck setzt und dazu auffordert kritische Inhalte von seiner Webseite zu entfernen.
Natürlich kann man es nicht immer allen recht machen, aber wie wäre es denn, wenn der DARC so offen und demokratisch würde, dass gar nicht erst so viele Mitglieder unzufrieden würden und es folglich gar keine (oder wenigstens deutlich weniger) Missstände und Interna mehr gäbe, die so peinlich sind, dass man sie lieber nicht im öffentlich im Internet lesen möchte … (DL8HCZ)

 

Quelle: http://www.qslonline.de/hk/eigen/wende.htm

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Ein Kommentar zu Sanktionsforderungen gegen Mitglieder, die öffentlich Kritik am derzeitigen Zustand des DARC üben

  1. DD7DX sagt:

    Zensur statt Diskussion. Naja also ich dachte, dass man als Bürger seine Meinung FREI äußern darf. Wohl nicht im DARC. So zumindest wenn dieser Versuch der breiten Zensur durchgekommen wäre. Meine Erfahrungen mit dem DARC sind die letzten Jahre auch nicht wirklich besser. Leider, denn Amateurfunk ist ein großartiges Hobby! Das Hobby bedeutet nicht, einen Verein zu leiten und Dinge zu machen, die viele die Köpfe schütteln lassen.
    Es ist ein Verein der Funkamateure und deren Interessen VERTRITT er, nicht umgekehrt.
    Also sollte die Loyalität hier umgekehrt verteilt sein, vom Verein zu seinen Mitgliedern.
    Ich war mal unheimlich aktiv, aber das, was der Verein macht, ist meiner Meinung nach nicht mehr Amateurfunk, sondern das Verfolgen eigener Interessen.

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