Vorschlag zur technischen Lösung der Relaisproblematik

Ich (DG3ACM) habe in einer Community einen längeren Text zur allgemeinen Relaisproblematik verfasst.
Gut er ist etwas länger, doch sollte es ein relativ ausführlicher und eben konstruktiver Vorschlag werden.

Lassen wir mal den Internetfunk (DSTAR) zwischen raus.
Was passiert bitteschön bei zwei Sendern auf der selben Frequenz?
Sie überlagern sich.
Welchen Nutzen bringt dann dabei ein Subaudioton?
KEINEN
Beide Träger sind zu hören.
Nehmen wir mal den Wunsch des Antragsstellers bei der IARU dazu alle Repeater in Deutschland auf einen CTCSS Ton zu bringen. (auf seine Vorgehensweise will ich jetzt nicht eingehen)
Was ein Schwachsinn!
Wieder das selbe Thema wie ohne CTCSS.

Kommt von irgendwem hier ein konstruktiver Vorschlag?
Nein. Wie immer gibt es das Lager welches die schöne Digitalwelt als DAS Beste überhaupt hinstellt und die gut autark funktionierende Technik und deren Nutzer als Steinzeit bezeichnet.
Das andere Lager besteht darauf, daß der einzig wahre Amateurfunktransceiver mit Röhren betrieben wird.

MEIN (unser) seit Jahren propagierter, kunstruktiver Vorschlag ist endlich eine Repeaterkoordinierung zu machen, die Relais in exponierter Lage erfordert und die ungenutzten Kleinstzellen Repeater auf den Reihenhäusern der „ich will auch ein Relais“ Funker unterbindet.
Eine Vernünftige Koordinierung der Umsetzer würde ohne weiteres eine Koexistenz aller Systeme möglich machen.
Exponierte Standorte werden auf 25kHz Raster mit gebührenden Abstand zueinander und erhöhter Sendeleistung sowie keiner Gleichkanalbelegung im 150km Radius oder mehr vergeben. Mit 1750er Auftastung, so daß man durchs Land fahren kann und immer irgendwo ein Repeater mit adäquater Reichweite erreichbar ist.
Vor allem ohne eine Liste mitzuführen, auf der die jeweiligen Subtöne verzeichnet sind.
Auf die 12,5er Frequenzen setzt man dann die „Füllrepeater“ mit kleiner Reichweite und keiner Gleichkanalbelegung im Radius von 100km MIT UNTERSCHIEDLICHEM Subton. Natürlich in gebührenden Frequenzabstand zu anderen Repeatern.

Sobald das erreicht ist, kann man das Thema noch steigern indem man eben Verlinkungen ÜBER FUNK bei den Großreichweitenrelais schafft.
Als Beispiel, das eine Verlinkung per Funk funktioniert kann man ja die Wasserkuppe, den Wurmberg und Deister sich ansehen/anhören.
Diese Verlinkung könnte man dann ja mit EINEM allgemeinen bekannten Subaudio schaltbar machen. Sobald der kommt, kommen die angebundenen Repeater im Netzwerk mit rein und man kommt mit dem Mobilfahrzeug wirklich queer durch die Republik.
DAS geht alles OHNE Internet!!

Da der Mobilbetrieb ja ständig schwankende Signalstärken und Phasenauslöschungen verursacht ist dort ein vernünftiger Betrieb mit Digitalsystemen höchst unwahrscheinlich.
Trotzdem kann man ja gerne eben in diesem gebührenden Frequenzabstand eben solche Betriebsarten auf die Kleinzellenrepeater legen,
womit man dann endlich das erreicht hätte, was die D-Netz Mobilfunker ja schon seit Jahren betreiben.
Wie innovativ ist sowas dann?
Okay, steigern wir das mal. Wir verbinden diese digitalen Umsetzer per Internet.
Dann haben wir die größte Innovation geschaffen……..ähm was machen die Mobiltelefonbetreiber denn?
Eine wirkliche Innovation bei diesen Systemen wäre eine Diversity für die Fahrzeuge zu entwickeln, damit eben ein stabiler Betrieb bei unterschiedlichen Ausbreitungsbedingungen, die während der Fahrt herrschen, annähernd erreicht wird.
Das selbe könnte man dann noch mit allen Repeatern ähnlich so machen. Siehe Repeater Augsburg. Empfänger mit Diversity Antennen.

Jetzt von mir nochmal ein Wort zu dem Video.
Wer das mit wirklich offenen Ohren ansieht und zuhört, der wird erkennen, das die Aussage lautet „die Steinzeit war gut und ist vorbei, man muß jetzt endlich diese verlassen und in die schöne, neue Digitalwelt wechseln. Und wenn das nicht freiwillig geschieht, dann eben mit Gewalt“.
Man beachte dazu einfach mal das Vorgehen in der Vergangenheit.
Das erklärte Ziel wird einem dann immer klarer.
Die Steinzeitömer aus dem UKW-FM-Funk beseitigen und die innovativen Geht-GehtNicht-Funker bevorzugen.
Das zeugt wieder von sehr geringer Ethikkompetenz.
Wer wirklich im Einvernehmen aller arbeitet, der hat es natürlich schwerer aber es ist machbar.
Lediglich die abgestoßenen Ellenbogen bleiben heiler als auf dem derzeit eingeschlagenen Weg.

Das war jetzt ein langer Text von mir dazu, doch musste das einfach mal sein.
Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich mit meinen Vorschlägen identifizieren kann.

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