OFFENER BRIEF von Michael Walter DL3NBW

Von: Igensdorf, den 07.11.2015
Michael Walter
Sternwarte 6a
91338 Igensdorf

An den
DARC e.V.
Deutscher Amateur-Radio-Club
Lindenallee 4
34225 Baunatal

DARC e.V ÜBERGABEEINSCHREIBEN
OFFENER BRIEF

Verteiler:
Distriktsvorsitzende A-Y , RTA : Christian Entsfellner, DL3MBG , Dr.
Christof Rohner, DL7TZ, Thilo Kootz, DL9KCE,.
Rainer Wilhelm DH7RW Buchwaldweg 14, 95460 Bad Berneck, Béatrice
Hébert Rochenweg 1 Stuttgart 70378 Funkmagazin Jörg Korte
(DD1GO)
Idafehn Nord 115 26842 Ostrhauderfehn, FUNK-TELEGRAMM,
Grützmühlenweg 23, 22339 Hamburg,Funkamateur Anschrift
Box 73 Amateurfunkservice GmbH Majakowskiring 38 13156 Berlin
Arbeitskreis Amateurfunk in der Schule AATiS e. V. Försterweg 8 09437
Börnichen, AMSAT-Deutschland e. V. Blankensteiner Strasse 200 A D-
44797 Bochum,VFDP.eV. Heribert Spießl, DG9RAK Sonnenstraße 7
82205 Gilching, AGCW-DL Wolfgang Borschel, DK2DO Görlitzer Str. 13
D-36179 Bebra, MF-Runde Marinefunker-Runde e.V. Postfach 0199
21779 Cadenberge, Österreichischer Versuchssenderverband –
Dachverband 1060 Wien, Eisvogelgasse 4/1.

Betreff:

DARC Jugendarbeit im AJW Referat
Kündigung unserer Jugendarbeit am 31.1.2015
durch Annette Coenen, DL6SAK
Meine Kündigung der Mitgliedschaft im DARC e.V. vom 1.2.2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
Herr Hergert ( Geschäftsführer DARC e.V. ) , Steffen Schöppe, DL7ATE
und Martin Köhler, DL1DCT erhielten am 1.2.2015 meine Kündigung der
DARC Mitgliedschaft per E-Mail. Da ich bis zum 23.02.2015 keine
Antwort auf meine Kündigung erhalten hatte, schickte ich sie noch mal
an alle Personen ab. Kurz darauf erhielt ich von Herrn Hergert eine EMail,
das meine Kündigung später beantwortet werden wird. Bis heute
hab ich noch keine Stellungnahme von den Verantwortlichen des DARC
e.V. erhalten. Aus diesem Grund sehe ich mich nun leider gezwungen
diesen offenen Brief zu schreiben.
Ich möchte damit verhindern, dass so ein Vorgang, wie eine Kündigung
unserer Jugendarbeit durch Annette Coenen, heimlich und mit viel
Schweigen unter den Tisch gekehrt wird!
Die AJW Referatsleiterin macht sicher hier keinen Alleingang ohne das
Wissen Ihres Dienstherren ( DARC Vorstand ). Die Reaktion der DARC
e.V. Leitung und des Geschäftsführers verwundern mich sehr. Das
Einzige was ich von Ihnen seit der Kündigung mitbekommen habe, ist
Schweigen und den Kopf möglichst tief in Sand stecken. Keiner hatte
den Mut sich zu dieser Kündigung zu äußern. Das sind die Herren die
den Amateurfunk in Deutschland vertreten.???!!!! Dann das Telefonat
vom 31.1.2015 mit Coenen, DL6SAK, wobei ich kaum Möglichkeit hatte
zu antworten. Sie hat geschrieben und mir drei mal gesagt, dass ich aus
dem DARC e.V. austreten solle. Das ist vereinsschädigendes Verhalten!
Im Berufsleben hätte dies eine fristlose Kündigung zur Folge! Ich war im
Newsletter des AJW Referates registriert. Ich bat Coenen mich aus
dieser Liste zu löschen da ich den Newsletter vom DARC nicht mehr
erhalten möchte. Bis heute erhalte ich diese E-Mails immer noch. Fällt
das nicht bereits unter die Verbreitung von Spam Nachrichten?!?
Seit drei Jahren hatte die Jugend Technik Akademie Fürth ein DARC
Konto. Wir konnten dort unsere Einnahmen, die wir ausschließlich über
Spenden bekamen, verwalten. Wir erhielten für unsere Jugendarbeit nie
Gelder vom DARC e.V.!
Lieber Herr Hergert wie kommt es dazu, dass unsere Jugendarbeit am
31.1.2015 gekündigt wurde und wir am 14.08.2015 einen Brief von der
Postbank erhalten haben mit der neuen Kontokarte ( Schreiben liegt
diesem Brief bei ). Was soll das nun????. Man bekommt aus Baunatal
keine Kündigungsbestätigung, und außerdem die Nachricht, dass das
DARC Konto am 14.8.2015 immer noch vorhanden ist. Gibt es in
Baunatal irgend etwas was wirklich funktioniert???
Wir wollten immer im DARC e.V. in Ruhe Jugendarbeit machen!
Aber das war leider nicht möglich!
Zu Beginn unserer Jugendarbeit hat mich unser damaliger
Jugendreferatsleiter ( AJW Stab ) Werner Vollmer (DF8XO) auf die
Jugendarbeit im DARC Bundesverband vorbereitet. Er empfahl mir,
wenn mir zu viele Steine in den Weg gelegt würden, öfter einfach den
OV zu wechseln. Im Notfall solle ich in den F76 fliehen.
Werner hatte mit all diesen Ausführungen leider recht behalten. Ich habe
alles erlebt, OV Wechsel, F76 und ein OVV hat uns sogar angezeigt,
weil wir und „Akademie“ nennen.
Zu Werner Vollmer (DF8XO) möchte ich noch sagen, dass er uns immer
an der Hand geführt hat. Er war mit Rat und Tat immer für uns da, wenn
es Probleme gab war er sofort zur Stelle um zu helfen. Noch einmal
vielen Dank an dich Werner!
Werner selbst reagierte immer panisch, wenn er mit Annette Coenen
(DL6SAK) zusammen arbeiten musste. Er wollte auch deshalb seine
Mitgliedschaft im DARC kündigen hat dies aber fallen lassen. Warum
Werner so reagiert hat ist mir nicht bekannt, aber es muss was
Tiefgreifendes gewesen sein.
Annette Coenen, DL6SAK und Peter Meßthaler DG4NBI versuchten uns
ständig Steine in Weg zu legen um unsere Jugendarbeit zu stoppen!
Ich habe auch einen 9 Stunden Arbeitstag. Die Zeit die ich im DARC e.V.
Jugendarbeit und Amateurfunk investiert habe war ehrenamtlich und
meine Freizeit.
Das Problem hier ist, dass man bei seiner Freizeitgestaltung im DARC
nicht auf normales kameradschaftliches und freundschaftliches
Miteinander hoffen kann, was man eigentlich erwarten sollte. Es gibt
Stress, ständig Auseinandersetzungen…!
Ich besuchte in Nürnberg eine Mitgliederversammlung. Ich war sehr
entsetzt über die Verantwortlichen des DARC.e.V. wie „barbarisch“ und
keineswegs kameradschaftlich sie miteinader umgingen! Es stellt sich
die Frage, ob das noch eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist.
Unsre Jugendarbeit geht nun uneingeschränkt auch ohne DARC e.V.
weiter!!
Fazit:
Seit der DARC e.V. eine Gruppe von Lehrern ähnlich behandelt hat, und
diese dann die AATiS e.V. gegründet haben, hat der DARC e.V. nichts,
aber gar nichts dazugelernt!!
Liebe Annette Coenen, DL6SAK,
Lieber Peter Meßthaler DG4NBI,
es gibt ein Zitat:
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm
Macht.“
Abraham Lincoln
Im Teil zwei des Briefes berichte ich über das Erlebte in meiner
Jugendarbeit im DARC e.V.
Wichtig!
Wenn mir jemand auf diesen Brief antworten möchte bitte nur in
Schriftform!
Wer mir antwortet ist damit einverstanden, dass ich die
Antworten im Internet und der Fachpresse veröffentlichen
werde!
Noch einen schönen Tag!
Mit freundlichem Gruß
Michael Walter DL3NBW
Anlagen :
1. Meine Kündigung vom 1.2.2014
2. Das Schreiben von der Postbank vom 14.8.2015
Meine Erlebnisse in der DARC e.V. Jugendarbeit:
Wir waren zuerst in dem Team für Jugendarbeit im OV Fürth.
Dort verstand es der Vorstand die meisten des Teams zu vergraulen.
Diese Vorgeschichte werde ich hier nicht weiter erörtern, da der Umfang
des Briefes dann zu groß wäre.
Unsere Gruppe wurde dann von Werner Vollmer (DF8XO) in den AJW
Stab übernommen. Zusätzlich wurden wir vom Jugendreferent des
Distrikts Franken Andy Fritsch DB8NI mitbetreut.
Der zweite OVV des OV Fürth Josef Lahm DG6NDX fand es auch nicht
gut wie der OVV mit uns umgesprungen ist und unterstütze uns mit Rat
und Tat! Das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth stellte uns
Räumlichkeiten für unsere Jugendarbeit kostenlos zur Verfügung. Wir
nannten uns DARC Jugendgruppe Fürth.
Unsere erste Veranstaltung war der Kids Day 4. Januar 2009.
Da wir kein Ortsverband waren durften wir keine Mitglieder aufnehmen,
wir mussten Interessenten an einen OV weiterleiten. Wir konnten
deshalb auch keine Konkurrenz zu einem OV sein.
Weil wir den Kids Day nicht mit OV Fürth veranstaltet haben, bekamen
wir massive Probleme mit dem OVV und seinem Jugendleiter
(Tauchlehrer).
Aus diesem Grund wechselte ich das erste Mal den OV und zwar von
Fürth (B01) nach Herzogenaurach (B40). Dort sollte ich die Jugendarbeit
übernehmen und wurde sogar der 2. OVV. Die DARC Jugendgruppe
Fürth wurde im OV eingegliedert.
Ich machte im dem OV einige Veranstaltungen ( Kids Day 2009,
Kinderfest im RFM 2009, Fuchsjagd in Seukendorf, Fuchsjagd in
Cadolzburg und Niederndorf ). In der Zwischenzeit ist viel passiert.
Es gab einen Pressetermin mit allen Vorstandsmitgliedern und ich war
nicht eingeladen.
In der Zwischenzeit ist viel passiert, noch dazu behandelte mich der
damalige OVV wie einen unmündigen Schüler.
Das war mir dann zu viel und ich legte mein Amt des 2 OVV und die
Jugendarbeit nieder, blieb aber im Ortsverband.
DARC Jugendgruppe Fürth machte wieder unter dem Stab AJW im
Rundfunkmuseum weiter. Seit September 2009 sind wir auch jedes Jahr
beim Familienfest Erlangen Höchstadt dabei.
Am Kids Day 2010 besuchten uns Peter Meßthaler (DG4NBI) und sein
Kassier, er versuchte uns in den Ortsverband Ansbach abzuwerben.
Ich bat um Bedenkzeit.
Ich fragte Herrn Meßthaler ob der Distrikt Franken unser Retro-Radio
Projekt im Frühjahr mit 24 € mit unterstützen kann, der Rest wurde von
einer Firma gesponsert. Herr Meßthaler sagte zu mir ich solle einen
Antrag an den Distrikt Franken stellen. Auf die Antwort warte ich bis
heute! Deswegen beschloss ich meine Jugendarbeit im AJW Stab des
DARC e.V. fortzusetzen.
Am 24.4.2010 bastelten wir einen Blumentopfwächter im
Rundfunkmuseum. Kurz nach der Veranstaltung bekam ich an einem
Sonntagvormittag einen Anruf von Peter Meßthaler. Er teilte im Namen
des Fürther OVV´s mit, dass wir uns nicht mehr DARC Jugendgruppe
Fürth nennen dürfen… danach legte ich auf. Im Anschluss verständigte
ich sofort Vollmer (DF8XO), , Steffen Schöppe, (DL7ATE), Martin Köhler,
(DL1DCT) und Mitch Wolfson (DJ0QN).
Nach Abklärung der rechtlichen Lage wurde mir von Werner mitgeteilt,
dass nichts dagegen steht, wenn wir uns weiter DARC Jugendgruppe
Fürth nennen, es aber besser ist, wenn wir nachgeben. Mir wurde
vorgeschlagen dass wir uns Jugend-Technik-Akademie Fürth nennen.
An den Stadt(ver) Führungen am 20. Juni 2010 im Rundfunkmuseum
bekamen wir Besuch von zwei Herren, die auf Fahrrädern kamen. Sie
schauten sich bei uns genau um und wollten viele Informationen haben.
Wir konnten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen wer die zwei Herren
waren. Ich erfuhr es auf der Ham Radio 2010, dort stand ich an der
Aktionsbühne. Werner Vollmer zog mich zur Seite. Ganz entsetzt teilte er
mir mit, dass der OVV von Fürth (Lambert Roggenbuck, DB2NR und
sein Jugendleiter) auf dem DARC Stand groß damit geprahlt haben,
dass Sie uns bei der Behörde angezeigt haben, weil wir uns Akademie
nennen! Werner Vollmer sagte auch noch, so etwas habe er in seiner
DARC Laufbahn noch nicht erlebt. Die zwei Herren bei den Stadt(ver)
Führungen waren also eine Kontrolle der Behörde. Ich selber habe nie
irgendetwas von einer Anzeige mitbekommen, da alles offensichtlich
sehr schnell im Sand verlaufen war. Der Titel Akademie ist kein
geschützter Begriff! Der Versuch dieser Anzeige war sinnlos und
unnötig. Erlicherweise muss ich aber sagen, das der Distrikt Franken mit
Peter Meßthaler DG4NBI sich von diesem Vorgehen des Fürther OVV’s
distanzierte.
Aufgrund der gesamten Situation wechselte ich zum OV Braunsberg
(F76). Dies ist ein überregionaler OV in welchem gestrandete DARC
Mitglieder aufgenommen werden. Es gibt dort keine OV Abende und nur
einmal im Jahr, eine Mitgliederversammlung in Baunatal. Die OV Anteile
von F76 werden an aktive Gruppen gespendet. In diesem Zeitraum fand
auch die Mitgliederversammlung des DARC e.V. in Nürnberg statt. Ich
lernte dort Thomas Beiderwieden (DL3EL) kennen. Er war
Amateurratsvorsitzender und der Distriktsvorsitzende von Hessen. Wir
blieben in Kontakt.
Im Frühjahr 2011 beschloss unser Team, dass wir uns ein
Clubrufzeichen zulegen. Ich stellte einen Antrag an den OV F76 und
Distrikt Hessen uns mit einer Spende zu unterstützen. Thomas
Beiderwieden (DL3EL) gab grünes Licht und unterstützte uns. Im
Frühjahr 2011 fand die Mitgliederversammlung des F76 in Baunatal statt.
Dort wurde auch unser Spendenantrag behandelt. Kurze Zeit später
meldete sich der OVV von F76 bei mir und teilte mir mit das wir eine
Spende einmalig von 150 € bekommen aber es gäbe einen Haken! Nach
längerem Zögern teilte er mir mit, dass wir in Zukunft in der Jugendarbeit
die QSL Karten von F76 als Gegenleistung sortieren sollten. Auf diese
Mitteilung schrieb ich Thomas Beiderwieden (DL3EL) ganz höflich über
E-Mail an, was er von dieser Sache halten würde. Dieser antwortete „das
dies eine tolle Idee sei und ob wir das stemmen könnten?!“
Dies erwies sich jedoch nicht als eine so geniale Idee, denn wenn ich mit
den Jugendlichen jede Gruppenstunde QSL Karten sortiere, kann ich die
Jugendarbeit nach drei Veranstaltungen einstellen, weil niemand mehr
kommt!
Nun war ich ein „outlaw“ und wieder auf der Suche nach einem
Ortsverband… in F76 konnte ich nicht bleiben.
Ich hatte bereits vorher mit dem OV Forchheim Kontakt, dorthin
wechselte ich dann auch.
Wir machten einige erfolgreiche Jugendaktionen.
Ich kündigte unsere Teilnahme beim Familienfest Erlangen Höchstadt im
September 2011 an. Darauf hin beschwerte sich der OVV von Höchstadt
bei Peter Meßthaler, wir würden bei anderer Ortsverbänden wildern!
Ich teilte dem OVV mit, dass ich kein Problem habe Infoblätter des OV
Höchstadt zu verteilen. Helfer vom OV Höchstadt könnten wir jederzeit
gebrauchen. Peter Meßthaler und Annette Coenen wollten unsere Aktion
stoppen. Nach ein paar Tagen kam die Rückmeldung von Werner
Vollmer: „wir sind nicht zu stoppen!“ Darauf hin meldete sich wieder der
OVV bei mir mit der Bitte, dass wir Infoblätter verteilen sollen. Ich teilte
Ihm mit, dass er mir bis eine Woche vorher, die Personenanzahl der
Helfer vom OV Höchstadt mitteilen soll. Ich bekam die Antwort dass
Personalmangel herrsche und sie niemanden stellen könnten!
Im OV Forchheim wurde mir vor ca 2 Jahren vom heutigen zweiten OVV
mitgeteilt, dass der OV alleine Jugendarbeit machen will (also ich nicht
mehr notwendig sei). Man wollte aber vor einer Veranstaltung noch alles
Mögliche an Material von mir haben.
Ich wechselte zum OV B33 Eckental. Wir wollten gemeinsam
Veranstaltungen machen, aber nach der Kündigung durch Annette
Coenen habe ich die Zusammenarbeit mit dem DARC e.V. eingestellt.
Ich werde den DARC e.V. zum 31.12.20215 verlassen!
Die Jugend Technik Akademie Fürth macht nun unter dem Dach des
Rundfunkmuseums wie gewohnt weiter. Die Zusammenarbeit ist schön
und erfolgreich und die Jugendarbeit mach wieder Spaß.
Ich habe in diesem Schreiben alles sachlich dargestellt, wie ich es erlebt
habe.
Wenn Sie Jugendarbeit machen möchten, sollten Sie sich genau
überlegen, ob Sie das unter dem Dach des DARC e.V. machen wollen!
Städte, Gemeinden und Schulen sind sehr froh, wenn Jugendarbeit
geleistet wird und somit Jugendliche unterstützt und zwanglos-spaßvoll
gefördert werden. Diese unterstützen das gerne!
Den DARC e.V. braucht dafür niemand und man erspart sich jede
Menge Ärger!
Gewusst haben von unseren Aktivitäten:
Herr Hergert ( Geschäftsführer DARC e.V. ) , Steffen Schöppe,
DL7ATE ,Martin Köhler, DL1DCT, Vollmer DF8XO, Annette Coenen,
DL6SAK,
Peter Meßthaler DG4NBI, Mitch Wolfson DJ0QN, Andy Fritsch DB8NI
und Thomas Beiderwieden DL3EL.

Von: Fürth, den 01.02.2015

Michael Walter
Sternwarte 6a
91338 Igensdorf

An den
Deutscher Amateur-Radio-Club
Lindenallee 4
34225 Baunatal

Betreff:
Kündigung der Mitgliedschaft von Sebastian Walter DE4NBW und
Michael Walter DL3NBW

Sehr geehrter Herr Hergert,

ich kündige hiermit Mitgliedschaft von Sebastian Walter DE4NBW und
Michael Walter DL3NBW im DARC e.V. zum 31.12.2015.
Gründe:
Die Jugend-Technik-Akademie Fürth macht seit über 5 Jahren aktiv
Jugendarbeit in Fürth, unter dem Dach des Deutschen-Amateur-Radio
Clubs. Wir wollten in Ruhe Jugendarbeit machen. Finanziell stehen die
JTA Fürth auf eigenen Füßen, unsere Gruppe bekommt keine Gelder
vom DARC und AJW ( Referat Ausbildung Jugend Weiterbildung),liegen
also also auch Niemanden auf der Tasche. Die Mitglieder des DARC
haben einen Altersdurchschnitt von ca. 55 Jahren. Der Verein hat
Jugendarbeit bitter nötig! Seit Beginn unserer Tätigkeit werden uns vom
Distrikt Franken und von der heutigen AJW Referentin, Steine in den
Weg gelegt, mit dem Ziel unsere erfolgreiche Arbeit möglichst schnell zu
beenden!
Bei einem Telefonat am 31.1.2015 wurde mir von Annette Coenen,
DL6SAK nahegelegt, dass ich meine Mitgliedschaft wegen unserer
Jugendarbeit
( JTA Fürth ) im DARC e.V., beenden soll,
ich persönlich halte diese Vorgehensweise für vereinsschädlich!
Nun bin ich es leid immer Angriffe auf unsere Arbeit abzuwehren!
Aufgrund der ständigen Angriffe werde ich meine Mitgliedschaft und die
Jugendarbeit im DARC e.V. beenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael Walter

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Funkamateure wehrt Euch !

Brief des RTA Vorsitzenden DL3MBG an Dorothee Bär ( BMVI )

Am 23.6.2015 ( also noch vor der Ham Radio ), hat der Vorsitzende des RTA e.V. Christian Entsfellner, DL3MBG den im Anhang befindlichen Brief an die für den Amateurfunk zuständige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Frau Dorothee Bär ( CSU ) geschickt.

Am 31.8.2015 heisst es dann in einer DARC-Vorstandsinformation:

„Novelle Amateurfunkgesetzgebung

Am 25.08.2015 folgte der RTA einer Einladung des Abteilungsleiters Dr. Tobias Miethaner zur Erläuterung der Novellierungsgründe der Amateurfunkgesetzgebung. Diese Einladung war Folge eines Schreibens des RTA an Frau Staatssekretärin Dorothea Bär vom 23.06.2015 (siehe Anlage) und diente dem Ziel eine Unterstützung auf Leitungsebene für das Projekt „Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung“ zu erreichen. Dem Vernehmen nach war Dr. Miethaner angetan von der Präsentation und stellte mehrfach interessierte Zwischenfragen zu Details. Später sprach er von plausiblen Gründen, dem Projekt eine zeitnahe Umsetzung zuzuordnen. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement und stand einer vollständigen Prüfungsabnahme durch Verbände nicht abweisend gegenüber. In nachfolgenden Gesprächen auf Unterabteilungsebene, wurden weiterhin konkrete Schritte zum Vorgehen und ein Zeitplan diskutiert. Man sprach ab, nun Selbstverwaltungselemente in die bestehenden Vorlagen zu AFuG und AFuV zu integrieren, einen gemeinsamen Meilensteinplan zu erarbeiten und sich innerhalb der nächsten 10 Wochen erneut zu treffen. Welche Selbstverwaltungselemente genau übertragen werden können, bleibt noch zu besprechend sein (sic). In Frage kämen zum Beispiel auch die Organisation rund um durch Verbände abzunehmende Prüfungen, die Rufzeichenvergabe und die Vorkoordinierung automatisch arbeitender Stationen.“

Für den DARC ist also der lang ersehnte Fisch, die Abnahme von Prüfungen, Rufzeichenvergabe und Koordinierung von Relais, endlich an der Angel. Andere Verbände in DL haben kaum die nötigen Ressourcen, um da mithalten zu können, so dass die Entwicklung einer Monopolstellung zu befürchten ist. Ob Funkamateure, die nicht im DARC Mitglied sind, dann neutral bzw. gleich behandelt werden, dürfte zumindest fraglich sein. Ein in Deutschland recht bekannter Funkamateur, der ungenannt bleiben möchte, hat uns zu diesem Thema den folgenden Kommentar geschickt:

Wehrt euch!

Vor den Augen der interessierten Öffentlichkeit sorgsam verborgen, bereiten DARC-Funktionäre die Übernahme bislang hoheitlicher Aufgaben von der Genehmigungsbehörde vor. Hierzu zählen u.a. Abnahme von Prüfung und die Entscheidung über Relaisstandorte. Sollte dieses Geschäftsmodell des „Bundesverbandes“ Gesetz werden, ist einer Diskriminierung von Funkamateuren – und solchen, die es werden wollen – Tür und Tor geöffnet, wie viele Beispiele in der Vergangenheit hinreichend zeigen.

Angesichts rapide schwindender Mitgliederzahlen und einem offenbar höchst verlustreichen Versuch, auch den DARC-Verlag in die Diskriminierungs- und Boykottstrategie des DARC mit einzubeziehen, macht der „Bundesverband“ nun Jagd auf andere Einnahmequellen. Er möchte in die Entscheidung, wer Funkamateur werden und sein darf ebenso mit eingebunden werden, wie er die Ausübung jener Rechte kontrollieren will, die bislang von Gesetzes wegen jedem Funkamateur (und Aspiranten) diskriminierungsfrei offenstehen.

Das muss aus einer Reihe von Gründen verhindert werden. Nur zwei Gründe: Die Tätigkeit des DARC als Verein wie als Unternehmen war in den letzten gut 20 Jahren durch einen selbst verursachten beispiellosen Abstieg gekennzeichnet. Skandal häufte sich auf Skandal, ziehenden Geschäftsführern wurden die Taschen vollgemacht. Und um die immer wieder ins Feld geführte technische Innovationskraft ist es derart trostlos bestellt, dass auch dieses Jahr der „Bundes-verband“ mal wieder niemanden fand, dessen Leistung er mit dem Horkheimer-Preis auszeichnen konnte.

Viele 10.000 Mitglieder wendeten sich seitdem mit Grausen ab, wollen nicht mehr jene Aktivitäten finanzieren, die dem Verein, aber auch dem gesamten Amateurfunk in Deutschland schaden. Mittlerweile über die Hälfte aller deutschen Funkamateure spricht dem DARC durch Nicht-Mitgliedschaft ihr Misstrauen aus. Diese Entwicklung führt dazu, dass die Finanzierung des bisherigen Niveaus von Geschäftsstelle und Funktionären stark gefährdet scheint – daher auch die drastische Erhöhung der Beiträge. Statt nun den Verein in einer ideenreichen Qualitätsoffensive, mit beharrlicher Arbeit und durch erfolgreich-professionelle Geschäftstätigkeit nach vorne zu bringen, möchte man nun staatliche Aufgaben übernehmen. Das ist zunächst einmal vor allem höchst lukrativ:

Der Staat lässt sich schon jetzt alle den Funkamateuren zurechenbaren Kosten entgelten. Bereits heute kostet eine Beamtenstunde rund 300 Euro, auf der beispielsweise Einsätze des Messdienstes basieren. Wird eine Monopolleistung angeboten, hat der Bürger keine Chance, diesen luxuriösen Stundensätzen zu entgehen. Eine Privatisierung dieses Monopols, wiederum, führt nur dann zu einer Reduzierung der Kosten, wenn es eine Konkurrenz gibt – also nicht einfach ein staatliches durch ein privates Monopol ersetzt wird. Anders als das staatliche Monopol kann zudem sein privates Gegenüber ohne jeden Nachweis des Aufwandes die Preise beliebig festsetzen – also auch erhöhen, wie es die gesetzmäßige Tendenz von Monopolen ist.

In unserem Falle würde das faktische Monopol des DARC hinsichtlich vormals staatlicher Leistungen jedoch noch tiefer greifen. Der „Bundesverband“ würde versuchen, durch impliziten Zwang, kleine Vergünstigungen für Folgsame und Mobbing gegenüber Widerspenstigen seine Position als eine Art Zwangsgemeinschaft – auch hinsichtlich der Amateurfunkpolitik – auszubauen.

Wer da nicht die Meinung der Funktionäre teilt, fliegt. Und zwar nicht nur aus dem DARC, sondern dann möglicherweise auch aus dem Hobby an sich. Was gestern bei der Auseinandersetzung Pro und Contra Telegrafieprüfung ausgiebig exerziert wurde, könnte dann noch wirksamer in das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und diskriminierungsfreie Inanspruchnahme eines Teils jener Rechte beschränkend eingreifen, die heute noch jedem Funkamateur zumindest außerhalb des DARC offenstehen. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, etwa, gilt ausdrücklich nicht für Mitglieder des DARC – wie es nicht zuletzt gerichtlich festgestellt wurde. Das alles ist nicht nur Vergangenheit, sondern die Gegenwart zeigt, dass der „Bundesverband“ weiterhin nach diesen Mustern agiert. Jeder, dem das Recht auf Meinungsfreit auch in Sachen Amateurfunk und die weiterhin freie Ausübung des Hobbys ohne Einschränkungen durch und Gängelung von Funktionären – also: nicht weniger als die Zukunft des Amateurfunk! – eine Herzensangelegenheit ist, sollte sich mit einem Schreiben an die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär wenden. Er sollte sich gegen eine Privatisierung bislang diskriminierungsfrei zugänglicher Rechte wenden, die anderenfalls gefährdet wären.“

Quelle: Funktelegramm 10/2015

Die E-Mail Adresse lautet: dorothee.baer@bmvi.bund.de und evtl. per CC an: psts-b@bmvi.bund.de, alternativ per Fax : 030-22776082, oder per Briefpost an:

Frau Dorothee Bär
Parlamentarische Staatssekretärin Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Invalidenstr. 44
10115 Berlin

Es macht sicherlich Sinn um eine Rückantwort bzw. Stellungsname zu bitten…..

Anlage: Schreiben des RTA an Dorothee Bär vom BMVI
150623 RTA an Baer

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Kommentar von DL5AFN zur neuen Rfinder App

1. Wie schon von einem dt. Relaisbetreiber gefragt: Woher hat der DARC diese Daten? Wurden diese mit dem Einverständnis der Betroffenen/Genannten gesammelt/erhoben? Woran zumindest ich pers. erhebliche Zweifel habe. Träfe mein Eindruck so zu, wären DARC, und alle Anderen hieran Beteiligten nicht besser als z.B. die „Datenkrake Google“.

2. Relaisfunkstellen-Daten bzw. Infos (Betriebsfrequenzen, Shifts, Relaisöffnungsmodus etc..) sind normalerweise problemlos im Web faktisch weltweit KOSTENLOS auffindbar.

Beispiel dafür wäre die kostenlose Android-App „Repeaterbook“. Diese funktioniert lt. div. Foreneinträgen vom Sommer 2015 sehr gut und problemlos. Danke an Bernd für den Hinweis.

Allein deshalb für eine Datenbank Geld auszugeben, ist nicht nachvollziehbar. Wohl nur „versehentlich“ werden derartige KOSTENLOSE Apps wie „Repeaterbook“ usw. vom DARC und Co..nicht öffentlich kommuniziert.

3. Die im DARC-Bericht erwähnten Apps für Smartphones, Iphones etc..sind auch tatsächlich betriebsstabil, daten-bzw. Nutzerfreundlich und Nutzersicher sicher und melden nicht etwa klammheimlich das Nutzerverhalten an DARC und Co..weiter?

Und sie spionieren auch nicht faktisch das gesamte Nutzergerät z.B. betr. Kontakliste, SMS etc..aus?!

Sorry für mein Misstrauen, aber dessen bin ich mir keineswegs sicher! Träfe dies tatsächlich so zu, wäre es keine Überraschung, wenn mit den heimlich gesammelten App-Nutzerdaten die RFinder-Verantwortlichen wie DARC und Co..auch damit noch Geschäfte machen.

4. Für „gewöhnl. dt. Funkamateure“ gilt u.a. AfuG §5 Abs. 4 Satz 1:

Eine Amateurfunkstelle darf nicht zu gewerbl-wirtschaftl. Zwecken betrieben werden.

Bezogen auf die DARC-Vereinspolitik, der DARC-Beteiligung an RFinder etc..scheinen im sinn-erweiterten Betrachtungswinkel m.E. wohl manche vor dem Gesetz gleicher als gleich zu sein…

Abschliessend gesagt, komme ich pers. nicht um den Eindruck, dass z.B. der DARC angesichts der wohl stark schwindenen Mitgliederanzahl erhebl. Finanzprobleme hat, und wirklich auf ALLEN Wegen versucht, neue Geldquellen zu generieren. Ob hierbei der Amateurfunk insgesamt als eine eigentlich wirtschaftlich neutrale Institution durch die Hintertür verkauft, bzw. verramscht wird, kümmert die „Interessenvertreter des Amateurfunks“ m.E. offenkundig überhaupt nicht!

Es wäre keine Überraschung, wenn angesichts der lt. meinem Eindruck herrschenden DARC-Finanznot, der Verein zukünftig z.B. eine kostenpflichtige Info-App für z.B. Fragen zum Amateurfunkzugang, rechtl. Beratung innerhalb des Amateurfunks etc…entwickelt und vertreibt. Von evtl. noch kommenden früher kostenlosen und jetzt KOSTENPFLICHTIGEN Infos per Telefon, Email etc..durch den DARC mal abgesehen.

Die daraus resultierende Frage nach dem Wert der DARC-Mitgliedschaft muss Jeder für sich beantworten.

73s Manuel DL5AFN ex DARC-Mitglied

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Neues vom RTA

Mit der RTA-Information (06) vom 09.04.2015 informierte der RTA-Vorstand seine Mitgliedsverbände über ein weiteres Gespräch mit Vertretern des BMVI. Der Wortlaut der Information ist nachstehend abgebildet.

„Am 25.03.2015 trafen sich Vertreter des Runden Tisch Amateurfunk (RTA) mit den zuständigen Beamten des Verkehrsministeriums. Dabei erörterten sie in einem sechs Stunden andauernden Gespräch intensiv Einzelheiten zur Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung. Es wurde auch so konkret, dass erste Änderungen von Formulierungen in die bestehenden Gesetzestexte eingepflegt wurden, um so einen ersten Entwurf für ein gemeinsames Werk zu erhalten.

Aufgrund der für 2018 seitens der Bundesregierung geplanten Bundesgebührenordnung besteht die Notwendigkeit der Änderung des AFuG. Bei dieser Gelegenheit kann der RTA-Vorstand nun die Belange aus den bestehenden Mandaten entsprechend einbringen.

Insgesamt wurden etwas mehr als 30 verschiedene Änderungs- oder Ergänzungswünsche bearbeitet, von denen hier exemplarisch nur einige genannt seien:

Einführung einer neuen Genehmigungsklasse unterhalb der bestehenden Klasse E, Ermöglichung von selbstverwalteten Prüfungsabnahmen, Wiedereinführung einer Rechtsgrundlage zur Verfolgung von Fehlverhalten durch Funkamateure seitens der Regulierungsbehörde, aber auch eine Reform der Gebührentatbestände, mit dem Ziel der ausgewogeneren Verteilung von Gebühren für einzelne Verwaltungsakte.

Gerade was den letzten genannten Punkt angeht hat das Verwaltungsgericht Köln bereits Gebührenbescheide der BNetzA für ungültig erklärt, wenn eine bloße Adressänderung des verantwortlichen Funkamateurs denselben Betrag kosten sollte, wie eine umfängliche Verträglichkeitsprüfung.“

Zunächst ist festzustellen, dass eine Information der Mitgliedsverbände nicht nur löblich, sondern eine Selbstverständlichkeit ist, denn der RTA wird durch seine Mitgliedsverbände getragen. Er ist nicht ein Organ eines einzelnen Mitgliedsverbandes. Völlig unverständlich ist es, dass es über ein sechsstündiges intensives Gespräch so wenig zu berichten gibt! Vier Diskussionspunkte werden ergebnislos erwähnt. Mindestens 26 verschiedene Änderungs- und Ergänzungswünsche werden noch nicht einmal aufgeführt!

Von einer Information der Mitgliedsverbände durch den Vorsitzenden des RTA mit wichtigen zukünftigen Einflüsse auf den Amateurfunkdienst in Deutschland kann keine Rede sein. Wir fordern deshalb vom Vorsitz des RTA eine umfassende Darlegung der Besprechungsergebnisse.

Quelle: http://vfdb.org/

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Angeblicher Newsletter von db0gwg.de, der nicht von db0gwg.de stammt!

Hallo zusammen,

mich erreichten ein paar Mails, in denen ich gebeten wurde, den Newsletterversand von db0gwg.de einzustellen, sogar mit Anzeige wurde mir gedroht, spätestens hier hört der Spaß für mich auf !!
Liebe Funkfreunde, wenn ihr euch den Absender dieses Newsletters einmal anschaut, nämlich ag-funk-info@gmx.de, so müsste euch klar sein, dass dieser Newsletter nicht von db0gwg.de stammt !!
Auf db0gwg.de gibt es nämlich gar keinen Newsletter !!!
Wenn ich einen Newsletter versenden würde, so bräuchte ich mir kein gmx Konto hierfür erstellen, um dies zu tun.
Hier hat sich jemand besonders schlaues gedacht, ich verstecke mich mal hinter JAP ( Project: AN.ON – Anonymity.Online ) der TU Dresden und versende mal einen Newsletter.
Leider hat derjenige auch einmal gepennt, somit ist seine IP Adresse bekannt und das ganze habe ich zur Anzeige gebracht !!

73 Sebastian DL1ESK

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Was will der Runde Tisch Amateurfunk uns damit sagen?

Mit Datum 27.01.2015 wurde vom Vorsitzenden des „Runde Tisch Amateurfunk“ (RTA) die RTA-Information (03) an die RTA-Mitgliedsvereine verteilt.

Es wurde informiert, dass auf Ebene des RTA-Vorstands und der RTA-Geschäftsführung mit Vertretern des BMVI (Fernmeldeverwaltung) die vorangegangenen Gespräche in Baunatal fortgesetzt wurden.

Aufgrund einer Befragung hatte der DARC e.V. 30 andere IARU-Verbände befragt, welche Aufgaben diese Verbände in ihren jeweiligen Heimatländern in Selbstverwaltung ausüben und diese Tätigkeiten dann aufgelistet. Laut o.a. RTA-Information wurde an die anwesenden Vertreter der Fernmeldeverwaltung diese Liste übergeben.

Ob zu diesen Aufgaben in Selbstverwaltung konkrete Aufgabenbeschreibungen und Schnittstellenbeschreibungen vorliegen und mit an die Vertreter der Verwaltung übergeben wurden, geht aus dem RTA-Dokument leider nicht hervor. Es ist auch nicht erkennbar, ob es eine Kostendiskussion gab oder ob es seitens des DARC (als IARU-Verband) eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gibt.

Die Abnahmen von Prüfungen (gemeint sind wohl Prüfungen zur Zulassung zum Amateurfunkdienst) und die Koordinierung von automatisch arbeitenden Stationen mindestens für die exklusiven Primärzuweisungen (durch die Amateurfunkvertreter) waren offenbar zusätzliche Themen. Bisher jedoch wurden nur sämtliche Selbstverwaltungselemente identifiziert, ohne Berücksichtigung, ob die Übernahme einzelner Elemente in die Selbstverwaltung durch Verbände überhaupt möglich oder gar erwünscht ist, informiert der RTA in seinem Dokument weiter.

Am Rande des Gespräches beantwortete der RTA auch Fragen zu erwünschten Veränderungen und Konkretisierungen der Amateurfunkgesetzgebung seitens der Funkamateure, die der RTA beim letzten Gespräch am 11.11.2014 zur Kenntnis gebracht hatte (welche sollen das gewesen sein)? Aus der RTA-Information (15) vom 10.11.2014 geht nichts hervor. Welche Veränderungen sind gemeint?

Resümee:

Diese neue Information des RTA ist wenig konkret und kaum aussagekräftig. Es gibt zu keinem der Punkte einen Hinweis auf die Positionen der Verwaltung. Haben die Verwaltungsvertreter nur stumm dagesessen und zugehört? Das ist nicht vorstellbar. Diese neue Information des RTA-Vorstands beantwortet keine Fragen und stopft keine Informationslücken. Sie wirft nur Fragen auf und stiftet Verunsicherung, wie an der aufkeimenden Diskussion in den Ortsverbänden festzustellen ist.

Da ich mich nicht in das Thema RTA und Vorschriften vertiefen möchte und möglicherweise auch keine umfassende Information habe, halte ich mich zurück.

( Verfasser ist dem Betreiber der Seite bekannt )

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Anscheinend kann Andreas Geier DD6YG ( stellvertretender DV Berlin ) es nicht lassen, gegen das BB-Amateurfunkmagazin zu stänkern und zu beleidigen

Liebe Leser,

Andreas Geier DD6YG stellvertretender Distriktsvorsitzender Berlin des DARC e.V. oder vielleicht auch bekannt als Inhaber der Firma Geier-Electronic.de , hat anscheinend Langeweile und versucht fleißig zu stänkern und zu beleidigen, jeder möge sich seinen Teil denken….

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73 Basti Ähm Rainer HI

P.S. Wenn man die IP Adresse, vom Verfasser des Beitrages ( Links ) mit der in der Antwortmail von DD6YG ( rot unterstrichen ) vergleicht, so wird jeder feststellen, dass es sich um dieselbe handelt.
DD6YG tat natürlich ahnungslos und leicht angesäuert, als ich Ihn mit den Fakten konfrontierte, war ja auch nicht anders zu erwarten.

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Glosse zur QSL GmbH und zur Finanzierung.

Herr H. = Geschäftsführer der GmbH und des Vereins
Herr BM = Bankmitarbeiter.

Eines schönen Tages begibt sich Herr H. zur Bank um die Maschine , die dringend gebraucht wird, von dieser finanzieren zu lassen.Es entwickelt sich folgendes inhaltlich passendes Gespräch.

Herr H : Also wir haben da ein klitzekleines Problem.Wir haben da gerade eine GmbH gegründet und brauchen dringend Geld um eine Maschine kaufen zu können, und um unsere Arbeit aufnehmen zu können.

HerrBM : Wieviel soll es denn sein ?

Herr H, : Darauf komme ich noch später zurück
Erstmal soviel.Der Vorstand unseres Verein hat da einen ganz konkreten und tragfähigen Geschäftsplan ausgearbeit. Er hat daraufhin einen Antrag eingereicht und sich diesen Antrag von den Stimmberechtigten absegnen lassen. Es haben dann auch alle Stimmberechtigten diesen Vorschlag abgesgnet. Ach ne nicht ganz.Es gab da doch tatsächlich 3 Abtrünnige. Aber diese werden wir wohl auch noch zur Räson bringen.Herr BM sie wissen doch auch wie man das macht, sie arbeiten ja immerhin seit längerem in einem großen Unternehmen.Oder sehe ich das falsch.

Herr BM : Aber Herr H. wie sah denn der Antrag aus, dass fast alle Stimmberechtigten zugestimmt haben ?

Herr H. : Ich sage da nur Verlust der GEMEINNÜTZIGKEIT. Das sagt doch wohl alles, oder nicht?

Herr BM : Ja aber wie sieht denn nun der Geschäftsplan aus, der so tragfähig sein soll ?

Herr H. : Nun ja, der Verein hat ja immerhin noch 38000 Mitglieder, zwar leicht schrumpfend, so um die 1000 – 2000 Mitglieder pro Jahr, aber da sind ja noch 2 weitere Verbände, die, so sagt der Vorstand auch Interesse bekundet haben, unsere Dienste in Anspruch nehmen zu wollen. Da können wir dann ja, wie in der Freien Marktwirtschaft üblich so richtig zulangen.
Und dann dürfen Sie natürlich den Preissteigerungsindex nicht vergessen. Aber was soll ich ihnen das alles erklären, das wissen sie doch alles viel besser als ich. Und im Übrigen legen wir den Preissteigerungsindex so aus wie er uns paßt. Merkt doch sowieso keiner. Der eine der es merkt, nun ja dem antworten wir einfach nicht.

Herr BM : Da hätte ich noch die Frage…

Herr H. : Also Herr BM, sie gehen mir aber so langsam auf die Nerven mit ihrer Fragerei.
Alle Fragen beantworte ich ihnen sowieso nicht, die beantworte ich nicht mal meinen Mitgliedern, die begreifen es doch auch nicht. Und fragen sie mich nur nicht nach dem Gesellschaftervertrag. Der besteht und damit basta. Der Gesellschafter hat uns das Stammkapital gegeben und auch sogar die Eintragungsgebühr von 300.-€ bezahlt.

Herr BM : Ja aber…

Herr H. : Nun kommen sie schon wieder mit ihrer Fragerei.Ich kanns langsam nicht mehr hören.Aber noch soviel. Unsere Mitglieder sind ja alle schon etwas älter, und deshalb haben wir jetzt gerade aktuell dafür gesorgt, dass sie sich zu Sonderkonditionen Brillen, Medikamente usw.usw. über das Internet bestellen können.Wir sorgen doch dafür dass die älteren Mitglieder mit der Brille wieder alles richtig lesen können, dann brauchen wir auch nicht mehr soviel Fragen zu beantworten. Wenn sie dann vor Sorge um den Fortbestand in Ohnmacht fallen oder stürzen, haben sie ja wohl vorsorglich in der Internetapotheke für die entsprechenden Medikamente gesorgt.

Herr BM : Ja aber…….

Herr H. : Schon wieder ihre Fragerei. Jetzt wollen sie bestimmt wissen, wieviel Geld wir für die Maschine und den Betrieb brauchen. Paperlapap, das wollen unsere Mitglieder auch gerne wissen.Und wenn wir denen das nicht sagen, warum soll ich ihnen das sagen ? Na verstanden.
Machen sie mal irgendwie was blanko, ich setze den Betrag dann schon ein.

Herr BM : Sie sprachen da von 2 anderen Verbänden, welche sind das denn ?

Herr H : Also das möchte ich ihnen jetzt noch nicht so konkret beantworten. Sie wissen ja man wird heute so leicht abgehört, und dann gelangt das in die Medien. Ne ne, das behalte ich erst noch mal für mich. Will sagen der Vorstand behält das für sich.Also wenn überhaupt, gelangt das nur noch mit dem Stempel „GEHEIM“ in die nächste Führungsebene. Die Mitglieder sind damit doch hoffnungslos überfordert. Oder was sagen sie dazu.

HerrBM : Naja, also bei uns im Unternehmen pflegt man schon seit längerer Zeit eine andere Unternehmenskultur, weil unsere Vorstände irgendwann gemerkt haben, dass unwahrscheinlich viele Mitarbeiter (Mitglieder) zu Mitbewerbern abgewandert sind. Und das tat richtig weh. Aber das brauchen sie ja nicht zu befürchten, oder doch ?

Herr H.: Paperlapap wir können auch noch mit viel weniger Mitgliedern auskommen.
Wir erhöhen einfach die Beiträge.

Herr BM : Also dann ist ja alles in trokenen Tüchern.Der Finanzierung steht nichts mehr im Wege.

So oder ähnlich könnte das Gespräch ablaufen.
73
Herbert
DK2BR

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Die schöne neue Einkaufswelt des DARC (Glosse)

WOW! Nur wenige Monate ist es her, dass der Vorstand es zum Meilenstein auf dem Weg des DARC in die
Zukunft erklärt hat, wenn die Mitglieder bei einer Vielzahl von Anbietern deutliche Rabatte auf ihre Einkäufe erhielten. Und nun ist es soweit! Die Zukunft ist schon da! Newsletter Öffentlichkeitsarbeit, DARC-Website,Deutschlandrundspruch – alle verkünden die frohe Botschaft vom günstigen Einkauf exklusiv für DARC-Mitglieder. Elektronik, Neuwagen, Ferienhäuser – wasimmer das Herz begehrt.
Dank der Genialität des DARC-Managements ist es in Rekordzeit möglich geworden. Schon ärgere ich mich,
dass ich mir meinen ersehnten Laser-Entfernungsmesser (einen von Bosch) schon beim BAUHAUS gekauft
habe. Ganze 102,50 € habe ich dafür hinlegen müssen.Hätte ich doch nur noch ein paar Tage gewartet und die neuen DARC-Einkaufsmöglichkeiten ausgenutzt. Ich Pechvogel! Trotzdem beschließe ich mal nachzuschauen, wieviel Geld ich nun tatsächlich verschenkt habe. Also erst mal auf den Seiten von conrad.de nachgeschaut, was der Bosch PLR 50 dort regulär kostet. Überraschung! Es sind
129,99 €. Da muss der DARC-Rabatt aber saftig ausfallen! Also melde ich mich flugs auf der DARC-Seite an und klicke mich zu den Mitgliedervorteilen durch. Unter „Elektronik“ finde ich Conrad. Was finde ich? Einen Gutschein über 5 €, wenn ich mich für den Conrad-Newsletter anmelde. Conrad flutet meinen Briefkasten eh mit 5 €-Gutscheinen. Versandkostenfreiheit, wenn ich für wenigstens 300 € bestelle. Wie sind die Bedingungen für Normalkunden? Ich schaue nach bei conrad.de. Da steht: „Ab einem Bestellwert von € 300,- bzw. bei Bezahlung per SOFORT Überweisung schon ab einem Bestellwert von € 20,- trägt Conrad Electronic die Versandkostenpauschale für Sie.“ Seltsam! Dann finde ich beim DARC-Mitglieder-exklusiv-Spar- und Wohlfühlangebot von Conrad noch „bis zu 50% Rabatt“ und verfolge diese Spur. Ich lande auf Conrads ganz gewöhnlicher Resterampe, die jedem offensteht. Leicht verwundert stelle ich meine Recherchen zu Conrad via DARC ein und versuche es bei „Reisen“. FeriDe Reisen bietet mir über das Portal mitgliedervorteile.com Städtereisen an. Dresden würde mir gefallen. Drei
Tage! Ab 99 € pro Person! Mein Vorteil: 7% Rabatt! Auf die 99 €, oder ist das schon der rabattierte Preis, frage ich mich. Neugierig klicke ich weiter. Es handelt sich um das Quality Hotel Dresden West*** in – Kesseldorf, 12km vom Stadtzentrum Dresdens entfernt, in einem Industriegebiet. 198 € rechnet mir die Website als Gesamtpreis aus, für 2 Personen/3 Nächte und 3x Halbpension für jeden. Insgesamt vielleicht nicht schlecht, wenngleich das Hotel doch etwas abgelegen scheint. Nun kommt der spannende Check: Was muss ein Normalmensch zahlen, der nicht die Exklusivvorteile genießen kann, die eine DARC-Mitgliedschaft mit sich bringt? Ich google nach Quality Hotel Dresden. Günstigstes Angebot: 25,37 € pro Person und Nacht. 2 Personen, drei Nächte, also mal 6, ergibt 152,22 €. Allerdings
ohne Verpflegung. Aber zum gemütlichen Abendessen mit meiner XYL würde ich ohnehin lieber in die Szene der Dresdner Neustadt eintauchen statt ins Kesseldorfer Industriegebiet. Ernüchtert beende ich meine Recherche der DARC-Mitglieder-Exklusiv-Einkaufsvorteile. Eine ganz leichte Wut steigt in mir hoch.

• Hat die Geschäftsstelle des DARC nichts Besseres zu tun als die mit meinen Beiträgen bezahlte
Arbeitszeit auf solchen Unfug zu verschwenden?

• Und sich vor den Karren von cleveren Vermarktern wie mitgliedervorteile.com spannen zu lassen?

• Und hält man mich tatsächlich für so blöd, dass ich hier eine besondere Leistung meines Clubs für mich erkenne? Ich fühle mich gekränkt (um eine sich anbietende, aber vulgäre Formulierung zu vermeiden). Ich bin seit ungefähr 30 Jahren Mitglied im DARC. Wenn das so weitergeht, werde ich mir überlegen müssen, wie lange ich es noch bleibe.
(Johannes, DL5KAZ)

Quelle: Württemberg Rundspruch

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Der DARC e. V. bietet seinen Mitgliedern umfassende Serviceleistungen, wie zum Beispiel den Schutz der Frequenzen, die Interessenvertretung, Versicherungsschutz, die monatlich erscheinende CQ DL, die QSL-Kartenvermittlung, die Verbandsbetreuung und die Rundspruchdienste. Der angeschlossene Verlag gibt Ihnen zudem die Möglichkeit, Amateurfunkprodukte von Funkamateuren für Funkamateure zu erwerben; von Fanartikeln über Software bis hin zu Geräten. Aber Ihre Mitgliedschaft stärkt nicht nur den Amateurfunk, sondern zahlt sich auch für Sie persönlich aus.

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Quelle: Darc.de

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